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Steuerrecht: Handwerkerleistungen müssen nicht unbedingt "selbst bezahlt" worden sein *

Hat eine Mutter von ihrem Sohn in dessen Haus ein lebenslanges Wohnrecht erhalten, so kann sie Aufwendungen für handwerkliche Leistungen auch dann steuerlich geltend machen, wenn sie sie nicht unmittelbar bezahlt hat. Hier hatte das ihr Sohn im Rahmen der mit der Mutter als "Altenteilerin" vereinbarten Regelung übernommen. Seine diesbezüglichen als "dauernde Last" in seiner Steuererklärung geltend gemachten Zahlungen wurden der Mutter als steuerpflichtiges Einkommen angerechnet. Ihr Argument, zumindest indirekt sei sie dadurch mit den Handwerkerleistungen belastet gewesen, wurde vom Gericht anerkannt - und im korrigierten Steuerbescheid mindernd berücksichtigt. (Niedersächsisches FG, 2 K 239/12) (Quelle: IVD West/ Redaktionsbüro Wolfgang Büser)

 

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