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Hausratversicherung: Die Wohnungstür sollte "abgeschlossen" sein - sonst ... *

Verlässt ein Hausratversicherter (hier für einen Einkauf) seine Wohnung für etwa zwei Stunden und zieht er die Wohnungstür nur hinter sich zu, ohne sie abzu- schließen, so ist ihm grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen, wenn Diebe in die Wohnung ein- dringen und Gegenstände ent- wenden. Denn "es ist allgemein bekannt, dass eine lediglich zugezogene Wohnungseingangstür ohne große Schwierigkeiten von Einbrechern geöffnet werden kann. Nur das versperrte Sicher- heitsschloss bietet größeren Schutz. Dieses zu öffnen ist für einen Einbrecher erheblich schwieriger", so das Gericht. Sein gege- benenfalls bestehender Leistungsanspruch darf deshalb um 50 Prozent gekürzt werden. (Hier bestand das Gericht dem Versicherer eine weitere Kürzung um 50 % zu, da der bestohlene Versicherte die "Stehlgutliste" zu spät - der Polizei gar nicht - zur Verfügung gestellt hatte. Damit habe er der Versicherung es fast unmöglich gemacht, zeitgerecht nach den verschwundenen Sachen zu suchen. Der Versicherte blieb damit auf dem geltend gemachten Schaden in Höhe von 16.000 € sitzen.) (LG Kassel, 5 O 2653/09) (Quelle: IVD West/ Redaktionsbüro Wolfgang Büser)

 

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*Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung. Eingestellte Inhalte dienen lediglich der Information. Aufgrund standesrechtlicher Bestimmungen darf ich leider keine beratenden Auskünfte geben. Für juristische Fragen im Einzelfall kontaktieren Sie bitte einen zugelassenen Rechtsanwalt Ihrer Wahl. Eine Gewähr und Haftung für die Richtigkeit aller Angaben wird nicht übernommen.